LandArt

Bäume und Holz, Äste und Stiele, Blätter, Blüten und Beeren, Eis und Schnee, Wasser und Schlamm, Kiesel, Steine und Sand sind Elemente, mit denen jedermann unter freiem Himmel schöpferisch tätig werden kann.

LandArt nahm in den 1960er Jahren seinen Anfang im angelsächsischen Raum durch Künstler, die die Bildende Kunst und die damit verbundenen Werte in Frage stellen wollten. So verließen sie ihre Ateliers, um im Herzen der Natur ausschließlich mit natürlichen Materialien zu arbeiten. Dabei akzeptierten sie, dass ihre Werke vergänglich waren. So ist LandArt in den meisten Fällen eine flüchtige und unprätentiöse Kunstform. Sie ist den Launen von Sonne, Wind, Regen und Schnee ausgesetzt, die ihnen bald ein Ende bereiten. Was bleibt ist das Vergnügen am schöpferischen Akt und vielleicht eine Photographie der Installation, die ein wichtiger Bestandteil des Schöpfungsprozesses ist und die ermöglicht, zumindest eine Spur zu hinterlassen.