Interkulturelles Lernen und Migrationsarbeit

Wenn schon mit der deutsch-deutschen Fusion eine erhebliche interkulturelle Brisanz gegeben war und auch immer noch ist, um wie viel mehr müssen wir damit rechnen, wenn Kulturen aus unterschiedlichen Ländern und Erdteilen aufeinander stoßen. Nicht nur für den einzelenen, sondern für die gesamte Gesellschaft ist der Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen, die andere Wertvorstellungen und andere Verhaltensweisen haben, Teil des Alltags geworden. Hier besteht die Herausforderung unserer Zeit.

Vor allem der Islam ist ein Teil deutscher Kultur geworden, auch wenn manche meinen, Deutschland hätte christlich geprägt zu sein und Muslime hätten sich dieser Prä-gung unterzuordnen. Was allerdings allzu oft übersehen wird, ist, dass viele Muslime inzwischen deutsche Staats-bürger sind. Die interkulturelle Brisanz kann sich nur entschärfen, wenn wir nicht übereinander, sondern mitein-ander reden und so einander verstehen lernen.

Das Angebot unter freiem Himmer Platz zu nehmen, zusammensitzen, zu plaudern, zuhören und eventuel beim gemeinsamen Kochen mitzumachen, gibt Möglichkeiten,  Traditionen und Gebräuche anderer kennenzulernen und darüber ins Gespräch zu kommen, um das Anderssein des Fremden begreifen zu können.